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27.10.2014

Wer hat das Geld dafür?

Der Kunstmarkt boomt, aber die Kunst ist in der Krise - diagnostizieren Markus Metz und Georg Seeßlen in einem neuen Buch

Von Wolfgang Müller
Wunderbar und ultraflüssig liest sich »Geld frisst Kunst - Kunst frisst Geld« von Markus Metz und Georg Seeßlen. Ja, fast etwas zu flüssig. Es geht um Kunst und Kapital, doch es fehlt der wichtigste Aspekt für eine Auseinandersetzung. Die Frage: Warum brauche und mache ich Kunst? An sich müssten die von den Autoren vielfach beschworenen Künstler, die sich nur dem Humanismus verpflichtet fühlen, entzückt sein, dass immer mehr Multimilliardäre mit ihrem zusammengeraff...

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