16.10.2014
Almosen vom Staat
Millionen Griechen leben an oder unter der Armutsgrenze. Ein geringes garantiertes Grundeinkommen wird daran kaum etwas ändern
Von Heike Schrader
Premierminister Antonis Samaras wird nicht müde, die Folgen der in Griechenland seit vier Jahren angewandten Austeritätspolitik als Erfolgsgeschichte zu verkaufen. Ausländische Gläubiger und ihre Medien untermalen dies mit einem Lob für Griechenlands Reformen und Hinweisen auf gestiegene Aktienkurse und wiedererlangte Kreditwürdigkeit. Immer verbunden mit der Mahnung, auch in Zukunft bloß nicht vom rechten, sprich neoliberalen Weg abzuweichen.
Die Wirklichkeit aber ...
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