05.09.2001
Pendeln, hin und her
Nicht festlegen lassen: Das Romandebüt der israelischen Autorin Mira Magén
Von Anne Hahn
»Es gibt nichts mehr, was ich für dich tun könnte oder womit ich dir eine Freude machen könnte. Ich liege mit einem anderen, aber ich liebe dich. Ich bin geflohen und lasse dir die Weiten der Freiheit. Tu alles, was du willst, aber klopf nicht an diese Wand, das macht Lärm, wir werden uns zuwinken, das wird das Zeichen zwischen uns sein.« Ist das poetisch? Ist es weise, oder nur traurig, eigentlich tragisch? Mira Magén knüpft um diesen Spruch (gefunden über dem Eing...
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