28.08.2001
In Geborgenheit scheitern
Aufklärung zu den Bedingungen der Kulturindustrie. Ein Buch zu den »Simpsons« erklärt, warum es das Apolitische im Comic nicht gibt
Von Martin Büsser
Es ist schon eine seltsame Zeit, in der eine Cartoon-Serie so ziemlich zum Kritischsten gehört, was das Fernsehen zu bieten hat. Diese Serie heißt »The Simpsons« und wird seit Jahren erfolgreich auf dem ansonsten gar nicht sozialkritischen Sender PRO 7 ausgestrahlt. »Subversion zur Prime-Time« nennen die Herausgeber des ersten deutschen Buches über die »Simpsons« das Phänomen, mit Hilfe knuddelig-harmlos wirkender Figuren zur besten Sendezeit einen Ort für scharfe S...
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