21.08.2001
Versklavt und verkauft
IOM-Studie: Immer mehr Tadshikinnen werden Opfer von Frauenhändlern
Von Gustavo Capdevila, Genf
In den verarmten zentralasiatischen Ländern findet der internationale Frauenhandel ein neues Rekrutierungsfeld. Etwa 1 000 Frauen aus Tadshikistan, so ein aktueller Bericht, sind im vergangenen Jahr als Prostituierte vornehmlich in den Golfstaaten und in Rußland gelandet. Die modernen Menschenhändler machen sich die kapitalistische Globalisierung sowie den wirtschaftlichen Niedergang und den gesellschaftlichen Wandel in den ehemaligen Sowjetrepubliken Zentralasiens ...
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