18.08.2001
6 000 Mark für einen Listenplatz
Berlin: SPD Marzahn/Hellersdorf macht Kandidaturen vom Kontostand abhängig
Von Rainer Balcerowiak
»Das ist meines Wissens in der Berliner SPD allgemein üblich«. Anja Sprogies, die Pressesprecherin des Landesverbandes, zeigte sich gegenüber jW etwas verwundert ob der Frage nach Geldzahlungen von Parteimitgliedern als Vorbedingung für eine Kandidatur zum Abgeordnetenhaus oder zu den Bezirksverordnetenversammlungen. Die PDS hatte am Donnerstag nachmittag vermeldet, daß bei der Nominierungsversammlung der SPD in Marzahn/Hellersdorf von allen potentiellen Kandidaten ...
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