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10.08.2001

Stecken Chemiekonzerne und Bund unter einer Decke?

jW sprach mit Volkhard Wille, Referent für Agrarökologie beim Naturschutzbund Deutschland (NABU)

F: In diesen Tagen beginnt die Kartoffelernte. Vorher werden die Pflanzen auf etwa der Hälfte der Flächen mit mit dem Pestizid Brestan flüssig gesprüht, das das Kartoffelkraut zum Absterben bringt und die Knollen vor der Braunfäule schützt. Wissenschaftler, Umweltschützer und auch die EU-Kommission fordern das Verbot dieses Mittels. Warum?Brestan flüssig enthält das Gift Triphenylzinn, kurz TPT, und gehört damit zu den Organo-Zinn-Verbindungen, die nachweislich den ...

Artikel-Länge: 5251 Zeichen

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