04.08.2001
Entschädigungsgelder fließen langsam
Nach halbem Jahrhundert: Städte wollen endlich für Zwangsarbeit zahlen
Von Martin Höxtermann
Nach Tübingen und Freiburg will nun auch Schwäbisch Hall als dritte baden-württembergische Kommune ehemalige Nazizwangsarbeiter aus städtischen Haushaltsmitteln entschädigen. Mitte vergangener Woche beschloß der Gemeinderat, jeweils 3 000 Mark pro Person zur Verfügung zu stellen. Bislang sind die Namen und Adressen von zehn Naziopfern bekannt, die sich direkt an das Stadt- oder Kreisarchiv von Schwäbisch Hall gewendet haben. Bis zum Jahresende sind Nachmeldungen mög...
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