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14.07.2001

Prophet ohne Lobby

Oskar Lafontaine zeigt, wo es langgehen könnte

Von Klaus Fischer
Gerade hat der Bundeskanzler eine positive Bilanz zu Deutschland-drei-Jahre-unter-Führung-von-Gerhard- Schröder gezogen, da meldet sich in der Wochenzeitung Freitag dessen politisches alter ego Oskar Lafontaine zu Wort. Vor dem Hintergrund trägen Wirtschaftswachstums, fest betonierter Arbeitslosigkeit und allgemeinen Geschreis über den vermeintlichen Reformstau macht der ehemalige SPD-Vorsitzende, ohne den Schröder nie Kanzler geworden wäre, klar, was er von der Pol...

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