13.07.2001
Musik als Sklave der Ökonomie?
Hans G Helms begriff schon vor dreißig Jahren die Bedeutung musikökonomischer Fragen
Von Stefan Amzoll
Er war wohl der erste, der musikökonomische Analyse im strengen Sinn betrieb. Hans G Helms analysiert Musik anders, als das gewöhnlich geschieht. Er schaut seinen Gegenstand sachlich, materialistisch an, unvulgär, ohne Einsatz von Seelenmasse, unideologisch. Konstellationen im industriellen Zeitalter stehen zur Rede, strukturelle Wandlungen von Musik, sowohl in ihrer Verwickeltheit mit Wirtschaftstatsachen als auch in ihren Vermittlungen zum ökonomischen Prozeß. Hel...
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