07.07.2001
Proteste gegen Repression
Neue Streiks in Südkorea. Regierung spielt gewerkschaftliche Aktionen herunter
Von Wolfgang Pomrehn
In Südkorea traten am Donnerstag in verschiedenen Großbetrieben rund 80 000 Arbeiter für einige Stunden oder auch den ganzen Tag in den Ausstand, berichtet der Gewerkschaftsdachverband KCTU. Vor allem in der Schwerindustrie und beim Automobilhersteller KIA, der zum Ford-Konzern gehört, beteiligten sich die Angestellten. Die Aktionen richteten sich gegen die jüngste Repressionswelle der Regierung und gegen die mit Massenentlassungen verbundene Umstrukturierung der Wi...
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