26.06.2001
Harich
Probleme großer Denker: Wider die Wolfgang-Harich-Legende
Von Gerhard Branstner
Die letzthin erschienene Gedenkschrift »Wolfgang Harich zum Gedächtnis« ist mir unumgänglicher Anlaß, einiges zurechtzurücken. Und zwar radikal. Ich fühle mich persönlich genötigt, denn zum einen war ich ab 1951 Harichs Student und kenne ihn lange genug, und zum anderen mochte ich Harich, weil ich die unbedenklichen, vorlauten Geister mag, gerade wenn sie wie Harich als »Stenze« erreichen wollen, daß sie ästimiert werden. Meine Lieblingsfarbe ist nicht rot, sondern ...
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