20.06.2001
Aushauchen
Elektronische Katastrophen (VII): Ein historischer Vergleich zweier Gottesdienste
Von Christof Meueler
Wer stehen bleiben will, muß strampeln. Das ist Popismus. Als die große leere Rede von Pop die Unis, Feuilletons und das Bundeskanzleramt noch nicht erreicht hatte, schien sie noch wild und gefährlich. Mit den kleinen Mervebändchen fuchtelte man vor den Traditionsmarxisten herum, raunte von »Begehren«, Grammatik« und »Simulation« und schlug das punkige Kreuz, um die vermeintlich überholten Denkdämonien zu bannen. Es war wie eine Religion, allzeit zu singen nach der ...
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