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01.06.2001

Schreibtischtäter

Die Deutsche Bahn auf der Anklagebank

Von Rainer Balcerowiak
Knapp drei Jahre nach der größten Nachkriegskatastrophe im deutschen Bahnverkehr bemüht sich Anwalt Reiner Geulen als Vertreter von insgesamt 66 Hinterbliebenen der Opfer des ICE-Unfalls von Eschede, die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen. 250 000 Mark werden pro Person gefordert, angesichts der Millionenabfindungen für ausgeschiedene Bahnbonzen wie Axel Nawrocki oder Johannes Ludewig eine eher moderate Forderung. Nach den Vorstellungen der Nieten in Nadels...

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