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30.05.2001

Selbstanzeigen nach Castor-Protesten

Atomkraftgegner lassen von Schönbohm verhängte Aufenthaltsverbote überprüfen

Von Beate Netzler
Im Zusammenhang mit dem Castortransport von Rheinsberg nach Greifswald verhängte das Oranienburger Polizeipräsidium gegen mehrere Atomkraftgegner Aufenthaltsverbote. Für einen Zeitraum von ein bis zwei Wochen wurde ihnen das Betreten der Landkreise Oberhavel und Ostprignitz-Ruppin verboten. Bei Zuwiderhandlung wurde ein Zwangsgeld in Höhe von 500,- DM und polizeilicher Gewahrsam angedroht.Ein Befolgen des Aufenthaltsverbotes hätte auch die Teilnahme an angemeldeten ...

Artikel-Länge: 3031 Zeichen

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