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17.05.2001

Futterfische

Endlich mal etwas Soziales erleben wollen: »Täglich Brot« von Gesine Danckwart behandelt die Vermehrung des Nichts

Von Michael Bartsch
Man könnte es als eine modische Marotte des Gegenwartstheaters abtun, Akteure in flachen Wasserbecken planschen zu lassen. Auch im Dresdner Theater in der Fabrik sah man dergleichen Wasserkunst schon, selten aber so assoziativ wie in Gesine Danckwarts »Täglich Brot«. Sie scheinen alle in dieses Becken geplumpst, die fünf abhängig Beschäftigten oder Unbeschäftigten. Aufgefordert zum Freischwimmen, in ihren Bewegungen durch das Medium dennoch mitfühlbar gehemmt, um di...

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