17.09.2014
Südseemäßig
Besuch auf der nackten Bühne der Hamburger Staatsoper
Von Gisela Sonnenburg
Schwarze Planken, metallene Leisten, ein schwankender Boden. Auf der Bühne der Hamburgischen Staatsoper fühlt man sich wie in einem Museum oder begehbaren Kunstraum – gar nicht wie auf einem Präsentierteller. Außerdem ist es angenehm warm, vom Scheinwerfergelichter, das Bühnenklima ist südseemäßig sonnig. Oben Lichterreihen, Sicherheitskästen, Seile. Der Bühnenhimmel ist gut aufgeräumt. Schweiß und Parfüm verteilen sich bis in 26 Meter Höhe. Es riecht mitnicht...
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