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Feuer in Moschee war Brandstiftung

Berlin. Rund zwei Wochen nach dem Feuer in der Mevlana-Moschee in Berlin-Kreuzberg geht die Polizei von vorsätzlicher Brandstiftung aus. Das sagte ein Sprecher am Mittwoch. Die Untersuchungen hätten ergeben, daß ein technischer Defekt auszuschließen sei. Auch eine fahrlässige Brandstiftung sei sehr unwahrscheinlich. Das Feuer war in der Nacht zum 12. August in einem unfertigen Anbau ausgebrochen. In Flammen standen vor allem Baumaterialien. Die Fassade der Moschee wurde stark verrußt. Zum Täter gebe es noch keine Hinweise, sagte der Polizeisprecher. Ein politischer Hintergrund könne zwar nicht ausgeschlossen werden, es gebe aber auch keinerlei Hinweise darauf.

(dpa/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 28.08.2014, Seite 4, Inland

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