Zum Inhalt der Seite
22.08.2014

Schüsse der Verzweiflung

Liberias Armee feuert auf Slum-Bewohner, deren Viertel wegen Ebola-Epidemie unter Quarantäne steht. WHO berät über Medikamente. Welthungerhilfe spricht von humanitärer Krise

Von Christian Selz
Die Szenarien gleichen einem Zombiefilm. Doch das Chaos und die Verzweiflung, die die Ebola-Epidemie in Westafrika verursacht haben, ist real. Am Dienstag verhängte Liberias Präsidentin Ellen Johnson Sirleaf eine Ausgangssperre über das gesamte Land, die täglich von 21 Uhr abends bis 6 Uhr morgens gilt. Alle Veranstaltungszentren müssen der Verfügung nach geschlossen werden. Am schlimmsten betroffen sind die Bewohner des Slums West Point im Zentrum der Hauptstadt Mo...

Artikel-Länge: 5428 Zeichen

Damit unabhängiger Journalismus weiter möglich bleibt: Unterstützen Sie die junge Welt mit einem Abonnement und erhalten Sie Zugang zu allen Analysen, Reportagen und Kommentaren.

Dein Abo zählt!

Bitte einloggen

Gedruckt

Printabo

Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

56,90 Euro/Monat Soli: 72,90, ermäßigt: 38,90

Online

Onlineabo

24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

30,90 Euro/Monat Soli: 42,90, ermäßigt: 19,90

Verschenken

Geschenkabo

Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

56,90 Euro/Monat Soli: 72,90, ermäßigt: 38,90