17.04.2001
Frösteln und gähnen
Verdis »Falstaff« als letzte Premiere der Ära Zimmermann an der Leipziger Oper
Von Sebastian Konrad
Mit einem lachenden und einem weinenden Auge, schwadroniert Udo Zimmermann, verlasse er die Stadt und das Haus. Der designierte Bismarckstraßenintendant sieht fast schon resigniert aus, als er seine letzte Leipziger Opernpremiere ankündigen soll. Eigentlich gehe es ihn ja nichts mehr an, aber es tue ihm trotzdem für das Ensemble leid, daß sein Nachfolger Henri Maier aus Montpellier 70 Prozent der fest angestellten Sänger nicht mehr haben will und auch ein erhebliche...
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