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Weitere Rückrufe bei VW in Nordamerika

Herndon. Wegen Problemen mit Benzinpumpen und Zündschlössern ruft Volkswagen in Nordamerika Fahrzeuge in die Werkstätten. Betroffen sind etwa 151389 Tiguan der Modelljahre 2009 bis 2014, wie das Unternehmen am Samstag erklärte. Kurz zuvor hatte VW bereits mitgeteilt, die Rückrufe bei Routan-Minivans um 18500 Wagen auszuweiten. Beim Tiguan können Mängel an den Benzinpumpen den Motor direkt nach dem Start abwürgen, was laut VW Unfallgefahr birgt. Bei den Minivans droht sogar Kontrollverlust in voller Fahrt: Fehlerhafte Zündschlüssel können bei holprigen Wegen in die Aus-Position zurückspringen. Konkurrent General Motors kämpft wegen ähnlicher Defekte mit einer der größten Rückrufaktionen der Automobilgeschichte. Aufgrund von Scheinwerfer­problemen hatte VW im März auch schon seinen US-Passat in die Werkstätten beordert. Der Konzern rief deshalb in den USA und Kanada mehr als 160000 Fahrzeuge der Modelljahre 2012 und 2013 zurück.

(dpa/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 11.08.2014, Seite 9, Kapital & Arbeit

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