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EU: Milliarden für Bulgarien

Sofia. Das ärmste EU-Land Bulgarien rechnet mit EU-Finanzierungshilfen in Milliardenhöhe, um seine angeschlagene Wirtschaft anzukurbeln. Fast 16 Milliarden Euro aus Brüssel könnten dazu bis 2020 bereitgestellt werden. »Dies kann allerdings nicht ohne Reformen geschehen«, warnte Vizeregierungschefin Ilijana Zanowa am Freitag. Die bisherige Mitarbeiterin der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung ist im neuen Interimskabinett in Sofia für die Nutzung der EU-Fonds verantwortlich.

Die EU-Kommission hatte das Partnerschaftsabkommen 2014–2020 mit Bulgarien am Donnerstag gebilligt. Die Übergangsregierung in Sofia bemüht sich vor den Neuwahlen am 5. Oktober um die Freigabe gestoppter Mittel aus zwei EU-Programmen. Das Land befindet sich praktisch in einer politischen Dauerkrise. (dpa/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 09.08.2014, Seite 9, Kapital & Arbeit

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