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Juncker sorgt sich um Griechenland

Athen. Der künftige EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker sorgt sich offenbar weiter um Griechenland. Am Montag lobte er das Land für seine »Reformbemühungen« und mahnte zugleich deren Fortsetzung an. Auch scheint es mit ihm kein Ende des strikten Kürzungskurses zu geben: »Ich habe nie gesagt, die Austerität sei zu Ende«, sagte Juncker nach einem Treffen mit dem griechischen Regierungschef Antonis Samaras in Athen. »Europa« sei noch nicht aus dem Tunnel heraus.

Während seiner Amtszeit will der frühere Euro-Gruppenchef Wege suchen, die Investitionen anzukurbeln und damit auch die Arbeitslosigkeit zu bekämpfen. Zu möglichen weiteren Finanzhilfen für Griechenland wollte sich Juncker nicht äußern. (dpa/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 05.08.2014, Seite 9, Kapital & Arbeit

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