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26.07.2014

Irgendwie gewollt

In ihrem neuen Roman spürt Marlene Streeruwitz dem Feminismus junger Frauen nach. Ihre Männerdarstellung lebt von Klischees

Von Kristina Petzold
Die große Matroschka, Marlene Streeruwitz, hat in ihrem Kopf ein Buch erdacht, in diesem Buch, gibt es die kleine Matroschka, Nelia Fehn, und im Kopf von Nelia Fehn ist auch ein Buch entstanden, und in diesem Buch, sitzt als kleinste Matroschka ein Mann: Marios. Ungefähr so könnte man das Manöver umreißen, das sich die österreichische Schriftstellerin Marlene Streeruwitz für ihre neueste Veröffentlichung hat einfallen lassen. Sie schrieb einen Roman, dessen Hauptfi...

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