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02.04.2001

Wie gegen Residenzpflicht für Asylbewerber vorgehen?

jW sprach mit Sarah Mandelbaum von der Arbeitsgruppe Mobilisierung für die Aktionstage gegen Residenzpflicht Mitte Mai in Berlin

Interview: Harald Neuber
F: Flüchtlingsgruppen bemühen sich verstärkt, ihren Widerstand gegen die sogenannte Residenzpflicht zu vernetzen. Wieso stellen Sie einen solchen Teilaspekt der Flüchtlingsarbeit ins Zentrum der Aktion?Wir sehen das nicht als Teilaspekt. In dieser Bestimmung ist die rassistische Praxis konzentriert, mit der die Flüchtlinge stigmatisiert, kriminalisiert und ghettoisiert werden. Residenzpflicht bedeutet die Zuteilung von Menschen auf bestimmte Landkreise und sie bedeu...

Artikel-Länge: 3778 Zeichen

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