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»Behördenversagen« im NSU-Hinterland
Dresden. Die sächsischen Behörden haben nach Ansicht von Linken, SPD und Grünen durch Unwissen und Untätigkeit dazu beigetragen, daß das als »Nationalsozialistischer Untergrund« (NSU) bekannt gewordene Trio jahrelang unentdeckt in Sachsen untertauchen konnte. Wegen des »Behördenversagens in mehreren Bereichen« bestehe ein sofortiger Handlungs- und Reformbedarf, heißt es im Minderheitenvotum der Parteien zum Abschlußbericht des NSU-Untersuchungsausschusses des Sächsischen Landtags, der am Montag vorgestellt wurde. Die Regierungsmehrheit aus CDU und FDP schreibt dagegen im Abschlußbericht, der Ausschuß habe die Überzeugung gewonnen, daß Mitarbeitern der staatlichen Behörden »keine Vorwürfe« zu machen seien. (dpa/jW)
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