Zum Inhalt der Seite

Fünf Nigerianerinnen in Bremen vermißt

Bremen. Fünf junge Frauen aus Nigeria sind in Bremen verschwunden. Die 17- bis 19jährigen waren seit Januar im Rahmen eines Sportprojekts in der Hansestadt und bei Gasteltern untergebracht. Am Sonntag sollten sie den Heimflug antreten. Der Fußballtrainer der jungen Frauen in Bremen, Sascha Mahler, sagte am Montag der Nachrichtenagentur dpa, die Frauen hätten zwar gesagt, sie würden gern hierbleiben und studieren oder arbeiten. »Aber wir haben nie gedacht, daß sie abhauen«, so Mahler. »Wir hoffen, daß ihnen nichts passiert ist.« Eine Polizeisprecherin sagte, es gebe bisher keine Hinweise auf den Verbleib der Vermißten. Am Samstag waren sie nach einem Abschlußspiel in der Innenstadt abgesetzt worden, weil sie vor dem Rückflug noch einkaufen wollten. Seitdem fehlt jede Spur von ihnen. Ihr Heimatland wird von der islamistischen Gruppe Boko Haram terrorisiert. (dpa/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 01.07.2014, Seite 5, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!