24.05.2014
»Sich in den Geschichten wiedererkennen«
Gespräch mit Erich Hackl. Über dokumentarisches Schreiben und erzählerische Freiheit, die unverzichtbare Erinnerung an den antifaschistischen Widerstand sowie Lateinamerika und das neoliberale Diktat
Interview: Stefan Klingersberger
Ende April erschien Ihr neuestes Buch, eine Sammlung von »Drei tränenlosen Geschichten«. Worum geht es in diesem Buch, welche Geschichten erzählen Sie darin? Wie fast immer solche von Verfolgung und Widerstand. Die der Familie Klagsbrunn, die wegen ihrer jüdischen Herkunft 1938 aus Wien fliehen mußte und in Brasilien Zuflucht fand. Die Enkelgeneration, konkret Victor Klagsbrunn und seine Frau Marta, die im Widerstand gegen die brasilianische Militärdiktatur in einer...
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