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22.05.2014

Rasiermesserscharf

Johannes Zachers Thriller hat mit dem Neues-Berlin-Schnickschnack nichts zu tun

Von Eckhard Geitz
In der Hauptstadt zwischen Karl-Liebknecht-Straße und Rosenthaler Platz wird derart krank gemordet, daß den besseren Bewohnern der neureichen Mitte vor Schreck und Ekel glatt der Aperol-Spritz aus der Hand rutscht. Tapeziermesser und Wasabi müssen als einfache, jedoch sehr wirkungsvolle Folter- und Tötungstools eines rachedurstigen Vaters herhalten. Da vergeht einem für einen Augenblick fast die Lust am Flatrate-Sushi. Der Roman »Das Lachen der Hyänen« von Johannes...

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