22.05.2014
Tour de suff
Peter Wawerzinek erzählt die Geschichte eines Alkoholikers. Dabei geht es ihm auch um die eigene Suchtgefährdung
Von Werner Jung
Man kennt sie, die Stark-, Viel- und Quartalssäufer, insbesondere unter den kreativen Menschen, Künstlern und Schriftstellern, bisweilen sogar Philosophen wie etwa Hegel. Die Sucht ist ubiquitär: von Hemingway bis Bukowski, Fallada bis Roth oder Hilbig zieht sich die rote Linie, hinter der der Abgrund lauert – fürchterliche Entziehungskuren, langjährige Aufenthalte in Sanatorien, aber auch definitive Niederlagen.
Peter Wawerzineks neuer Roman, der gar nicht v...
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