16.03.2001
Streit um Zwangsarbeiter-Dokumente
Heidelberg gibt umfangreiche Studie in Auftrag, doch die Antragsfrist für Betroffene läuft vorher ab
Von Patrick Schreiner
Der Umgang mit Ordnern im Heidelberger Stadtarchiv steht im Mittelpunkt einer Diskussion zwischen Stadt, örtlichen Initiativen, Gemeinderat und dem baden-württembergischen PDS-Bundestagsabgeordneten Winfried Wolf. Im Archiv der nordbadischen Universitätsstadt finden sich Dokumente mit Daten zu rund 27 000 Zwangsarbeitern - hauptsächlich nach Nationalität geordnete Karteikarten und Stehordner mit persönlichen Unterlagen. Bisher erlauben sie lediglich, Einzelanfragen ...
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