07.05.2014
Zeichen zum Jahrestag
NSU-Prozeß: Migrantenverband DIDF, Oppositionspolitiker und Künstler demonstrierten vor dem Justizgebäude. Zschäpe klagte über Unwohlsein
Von Claudia Wangerin
Der Münchner Prozeß um die Mord- und Anschlagsserie des »Nationalsozialistischen Untergrunds« (NSU) ist am Dienstag nicht ohne Zwischenfälle ins zweite Jahr gegangen. Verhandelt werden konnte von 9.30 bis 15 Uhr nur etwa 20 Minuten, wie ein Nebenklageanwalt jW mitteilte. Während die Hauptangeklagte Beate Zschäpe über Unwohlsein klagte und die Sitzung für mehrere Stunden unterbrochen werden mußte, zeigten vor dem Gerichtsgebäude mehr als hundert Menschen Solidarität ...
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