03.05.2014
Aus rassistischen Gründen
Eine Erinnerung an den Boxer und Märtyrer Rubin »Hurricane« Carter (1937–2014)
Von Klaus Huhn
Sie nannten ihn »Hurricane«. Es sprach sich herum, daß er zwar nicht sonderlich gut boxen aber unglaublich hart schlagen könne. Richtig hieß er Rubin Carter.
Seine Boxerlaufbahn hatte bei Straßenprügeleien in Pittsburger Vororten begonnen. Sie lehrten ihn, daß man im Boxring erste Dollars verdienen konnte, wenn man einen Manager fand, der mit seinem Anteil zufrieden war.
Als Carter elf war, hatte man ihn zu zehn Jahren Jugendhaft verurteilt. Nach sechs Jahren floh...
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