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Bahn verklagt ­Stahlkonzerne

Berlin. Die Deutsche Bahn will mindestens neun Stahlfirmen auf Schadenersatz in dreistelliger Millionenhöhe verklagen. Grund seien illegale Preisabsprachen für Stahlbetonschwellen zwischen 1984 und 2002, sagte ein Bahn-Sprecher am Sonntag und bestätigte damit einen Bericht der Bild am Sonntag. Nach internen Ermittlungen seien der Bahn über 18 Jahre hinweg 48 Millionen Schwellen zu überhöhten Preisen verkauft worden. Die Firmen, darunter vier aus der Bundesrepublik, hätten ein europaweites Kartell gebildet und die Schwellen 20 bis 30 Prozent zu teuer verkauft. Die EU-Kommission verhängte bereits 2010 gegen beteiligte Unternehmen Bußgelder in Höhe von fast 100 Millionen Euro. (dpa/Reuters/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 28.04.2014, Seite 1, Kapital & Arbeit

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