23.04.2014
Jubel der Woche: Tappe, Thomalla, Renn
Von Jegor Jublimov
Nicht durch ihre wenigen Rollen auf Bildschirm und Leinwand war Lore Tappe über die DDR-Grenzen hinaus bekannt, sondern – selten genug – durch ihre Theaterarbeit. Die Bremerhavenerin wuchs in Halle auf (was man immer noch hören konnte) und spielte seit 1966 mehr als drei Jahrzehnte lang am Schweriner Theater. Die produktivste Zeit lag hier in der Ära von Christoph Schroth, als Tappe die Klytemnestra in »Iphigenie auf Aulis« nach Euripides gab, und vor al...
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