01.04.2014
Nach der Funkstille
Der Präsident von Belarus, Alexander Lukaschenko, taktiert im Krim-Konflikt, beschwört aber das Bündnis mit Rußland
Von Reinhard Lauterbach
Eine ganze Woche herrschte nach dem Krim-Referendum in Minsk Funkstille. Erst am 23. März bequemte sich Präsident Alexander Lukaschenko zu einer Stellungnahme: Es könne einem gefallen oder nicht, aber es sei Tatsache geworden, daß die Krim zu Rußland gehöre. Belarus werde sich von seinem Bündnis mit Rußland nicht abwenden. Das klang so, als gäbe es im Prinzip durchaus Gründe für einen solchen Seitenwechsel. Und eine vollzogene Änderung der Staatsgrenzen als Tatsache...
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