26.03.2014
Ewig dankbar
US-Regierung will Expräsident Saakaschwili vor georgischer Justiz schützen. Der soll in Tbilissi als Zeuge vernommen werden
Von Knut Mellenthin
Michail Saakaschwili, georgischer Präsident von Januar 2004 bis November 2013, ließ am 7. August 2008 Südossetien überfallen. Die winzig kleine Republik mit nicht einmal 100000 Einwohnern hatte sich 1990, also noch zur Zeit der Sowjetunion, von Georgien getrennt, als dieses einseitig und rechtswidrig seine Unabhängigkeit erklärte. Saakaschwili löste durch seine Aggression eine russische Militärintervention und die Anerkennung Südossetiens durch Moskau aus. Dafür sch...
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