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20.03.2014

»Das ist eine neue Politik der Vertreibung«

Die Stadt Duisburg entledigte sich eines »Problemhauses«, das vor allem von Rumänen und Bulgaren bewohnt wurde. Gespräch mit Thomas Zmrzly

Interview: Markus Bernhardt
Thomas Zmrzly ist Sprecher des »Duisburger Netzwerkes gegen Rechts« In der vergangenen Woche wurde in Duisburg ein bundesweit von Me­dien als »Problemhaus« verteufeltes Gebäude durch den Vermieter geräumt. Mit welcher Begründung? Die Stadt hat vor etwa einem halben Jahr ein neues Landesgesetz zur Grundlage genommen, das Kommunen berechtigt, gegen Überbelegung von Wohnraum durch private Vermieter vorzugehen. Sie hat es genutzt, um den zu den lokalen Rockergrößen zähl...

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