12.03.2014
Geheimdienstgestammel
NSU-Prozeß. Unsichere Verfassungsschützerin gibt lückenhaft Auskunft über Exmitarbeiter Temme. Zschäpe-Anwälte intervenieren bei Fragen der Nebenklage
Von Claudia Wangerin, München
Eine stammelnde Oberamtsrätin des hessischen Verfassungsschutzes sollte am Dienstag vor dem Oberlandesgericht München Auskunft über einen früheren Mitarbeiter geben, der vor knapp acht Jahren als Hauptverdächtiger der hier angeklagten Mordserie galt. Es waren jedoch ausgerechnet die Anwälte der mutmaßlichen Neonaziterroristin Beate Zschäpe, die durch mehrfache Intervention verhindern wollten, daß die Nebenklagevertreter der Zeugin allzu viele Fragen stellten.
Doch ...
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