05.03.2014
Und ein hochelegantes »Passé«
Harmonien aus Schönheit und Komik: Porträt des Düsseldorfer Ballettchefs Martin Schläpfer
Von Gisela Sonnenburg
Die Kunst sei eine Tochter der Freiheit, befand Friedrich Schiller. In Zeiten, in denen diese verwandtschaftliche Beziehung zunehmend Gewinninteressen unterworfen wird, sind Nischenkünste wie das Ballett umso wichtiger. Der 1959 in der Schweiz geborene Tänzer und Choreograph Martin Schläpfer weiß das. Als Chef des Düsseldorfer Balletts am Rhein probiert und perfektioniert er Nuancen der Moderne. Auf Schockwirkung zielt Schläpfer nie, Beschwichtigungstheater kann man...
Artikel-Länge: 4249 Zeichen


