01.03.2014
Völlig aus dem Dichterhäuschen
Von Wiglaf Droste
Wenn man manisch-depressiv ist, durchlebt man turnusmäßig unterschiedliche Daseinszustände. Der depressive ist der unangenehmste, da ist die Seele sowas von zappenduster, daß kein Sonnenstrahl sie mehr erreicht; man kann dann beispielsweise dreieinhalb Wochen Zittau austrinken und bei hellstem Sonnenschein nichts fühlen außer Dunkelheit. Man läuft nicht auf 220 Volt, sondern schleppt sich dahin auf 60 oder 20 oder 10 oder 0,5, das ist schon sehr wenig.
Das Eigenärg...
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