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01.03.2014
- → Inland
Pro Asyl gegen »starre Obergrenze«
Frankfurt/Main. Die Menschenrechtsorganisation Pro Asyl fordert die Aufnahme von mehr syrischen Flüchtlingen in Deutschland. »Bei mehr als 50 000 in Deutschland lebenden Syrern und zahlreichen deutschen Staatsbürgern syrischer Herkunft darf der Nachzug von Angehörigen nicht durch eine starre Obergrenze gedeckelt werden«, erklärte Günter Burkhardt, Geschäftsführer von Pro Asyl am Freitag. Die Meldefrist für Bürgerkriegsflüchtlinge aus Syrien, die zu ihren in Deutschland lebenden Angehörigen einreisen wollen, sollte am Freitag auslaufen. Am Donnerstag teilte das Bundesinnenministerium mit, Bund und Länder seien sich einig, daß auch nach Ausschöpfung der Kontingente weitere Flüchtlinge aus Syrien aufgenommen werden sollten.
(dpa/jW)
(dpa/jW)
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