30.01.2014
Polens »Energiewende«
Warschau setzt trotz aller Umweltbedenken auf Atomstrom und Schiefergas. Hauptsache, der Rohstoff kommt nicht aus Rußland
Von Reinhard Lauterbach
Die polnische Regierung hat am Dienstag offiziell den Zeitplan für die Errichtung von zwei Atomkraftwerken beschlossen. Die Standorte für die beiden Meiler sollen bis 2016 endgültig festgelegt werden; im Gespräch sind die Ortschaften Choczewo und Zarnowiec im Norden des Landes. Sie liegen wenige Dutzend Kilometer nordwestlich des Ballungsraums Gdansk/Sopot/Gdynia. Ein dritter Standort im Osteebadeort Mielno weiter westlich ist offenbar nicht mehr im Gespräch. Dort h...
Artikel-Länge: 5704 Zeichen


