13.02.2001
So oder ganz anders
Atelierbesuch bei Christine Perthen
Von Andreas Wessel
Mittwoch abend gegen halb acht, draußen ist es stockdunkel und der Wind drückt mir den Regen in den Nacken; mieses Januarwetter. Eine ungewöhnliche Zeit für einen Atelierbesuch. Die meisten Künstler legen Wert auf gutes Tageslicht, bei dem man in bestimmtem Winkel zum Fenster vor einer Staffelei plaziert wird. Was es bei Christine Perthen zu sehen gibt, braucht kein besonderes Licht: schwarze Linien auf weißem oder getöntem Papier, weiter nichts.
Dietrich-Bonhoef...
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