Zum Inhalt der Seite

Auseinandersetzung bei Amazon nimmt zu

Leipzig/Bad Hersfeld. Als Reaktion auf den andauernden Streik für einen Tarifvertrag beim Internetversandhändler Amazon, waren bereits Ende Dezember unter der Belegschaft in Leipzig und Bad Hersfeld gut 1000 Unterschriften gegen eine »negative Darstellung« des Unternehmens in der Öffentlichkeit gesammelt worden. Das berichtete die Neue Osnabrücker Zeitung (Montagsausgabe). Als nächstes sollen, laut Initiatorin Sandra Münch am Montag in Leipzig, T-Shirts mit der Aufschrift »Pro Amazon« bedruckt werden. Heiner Reimann von ver.di Hessen kritisierte die Unterschriftenaktion als »Spaltung der Belegschaft«. Martina Sönnichsen, Sprecherin des ver.di-Bundesverbandes sagte: «Wir wissen von Kollegen, daß da auch Druck ausgeübt wurde.« Teilweise hätten Mitglieder der Betriebsleitung daneben gestanden, als die Unterschriften gesammelt wurden. (dpa/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 07.01.2014, Seite 1, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!