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Richter will Prozeß gegen Wulff beenden

Hannover. Eine Einstellung des Korruptionsprozesses gegen Exbundespräsident Christian Wulff wird immer wahrscheinlicher. Die in der Anklage formulierten Vorwürfe der Vorteilsnahme im Amt seien nach der ersten Bewertung der Kammer bislang nicht belegbar, sagte Richter Frank Rosenow am Donnerstag im Landgericht Hannover in einer Zwischenbilanz. Er regte eine Beendigung des Verfahrens an. Die Staatsanwaltschaft lehnte dies jedoch nach einer kurzen Beratung ab. Nach Meinung von Oberstaatsanwalt Clemens Eim­terbäumer gibt es ausreichend viele Hinweise darauf, daß Wulff sich wissentlich von dem Filmfinanzier David Groenewold habe einladen lassen. Wulff muß sich seit Mitte November wegen Vorteilsnahme als niedersächsischer Ministerpräsident verantworten. (dpa/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 20.12.2013, Seite 1, Inland

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