31.01.2001
Keine Glückstreffer, nirgends
Das Dresdner »Theater in der Fabrik« überzeugt mit einer großartigen Sarah-Kane-Inszenierung
Von Dirk Pilz
Im lauschigen Foyer des Theaters in der Fabrik sind Aushänge zu lesen: »Wertes Publikum! Wir weisen sie darauf hin, daß in der heutigen Vorstellung von Schußwaffen Gebrauch gemacht wird.« Das kann nicht verwundern, nimmt das Theater doch immer irgendwie Bezug auf außerliterarische Realitäten. In der Dresdner Inszenierung von Sarah Kanes »Gier« (Crave) wird gleich am Anfang ausgiebig geballert. Sechs Figuren schreien und stürmen in wilder Schießerei über die leere Bü...
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