10.12.2013
Tanz als Antidepressivum. Das »Weihnachtsoratorium I – VI« in Hamburg
Von Gisela Sonnenburg
Skurril: Da versucht man, dem Weihnachtskoller zu entkommen – und landet prompt im »Weihnachtsoratorium I – VI«. Das neue Tanzstück von John Neumeier, das am Sonntag in Hamburg premierte, ist aber kein Krippenspiel. Sondern ein abstraktes Ballett mit Handlungsmomenten. Es geht um menschliche Bindungen. Nicht um Heiligengeschichten. Ballett ist ja nichts Geringeres, als das Unmögliche zu wollen. Daß dieses dialektische Streben berauschend intensiv sein ka...
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