-
04.12.2013
- → Kapital & Arbeit
Steuerfahnder bei der Commerzbank
Frankfurt/Bochum. Wegen des Verdachts auf Beihilfe zur Steuerhinterziehung haben Steuerfahnder am Dienstag Geschäftsräume der Commerzbank durchsucht. »Die Ermittlungen richten sich nicht gegen die Bank, sondern gegen einzelne Mitarbeiter eines anderen Finanzdienstleisters«, teilte das Institut auf Nachfrage in Frankfurt mit. Das Handelsblatt berichtet in seiner Mittwochausgabe unter Berufung auf die Staatsanwaltschaft Bochum, daß 270 Steuerfahnder rund 40 Standorte der Commerzbank durchsuchten. Das Geldhaus sei aber kein Verdächtiger, sondern nur ein Zeuge, in dessen Räumen man Depots eines ausländischen Lebensversicherers unter die Lupe nehme.(dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Kapital & Arbeit