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26.11.2013
- → Inland
US-Delegation auf Besänftigungstour
Berlin. Durch die NSA-Spionageaffäre gelten die politischen Beziehungen zwischen BRD und USA momentan als belastet. Am Montag versuchten US-Senator Chris Murphy (Foto, l.) und der Abgeordnete Gregory Meeks (r.) in Berlin zu versöhnen. »Wir waren uns einig, daß der völlig ausgeuferten Abhörpraxis der NSA endlich Schranken gesetzt werden müssen«, sagte der Vorsitzende des Parlamentarischen Kontrollgremiums für die deutschen Geheimdienste, Thomas Oppermann, nach einem Treffen mit Murphy. »Für uns ist die NSA-Affäre nicht beendet.« »Die Deutschen sollen wissen, daß wir ihre Verärgerung nicht auf die leichte Schulter nehmen«, sagte der demokratische Abgeordnete Meeks dem Handelsblatt. Eine öffentliche Entschuldigung Obamas hielt er aber für unangebracht.
(dpa/jW)
(dpa/jW)
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